
Reisebericht: Kurzreise mit AIDAnova vom 20.09.2025 – 24.09.2025
Vom 20.09.2025 bis 24.09.2025 durfte ich gemeinsam mit meiner Kollegin Tessa eine Kurzreise nach Skagen und Oslo mit AIDAnova ab Kiel unternehmen. AIDAnova war mir
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Reisebericht Karibische Inseln mit AIDAperla vom 19.12.2024 – 02.01.2025 – Autorin: Annika
Meine beiden Kinder und ich haben vom 19.12.2024 bis 02.01.2025 mit AIDAperla die Festtagssreise entlang der Karibischen Inseln unternommen. Gerne lasse ich Euch an unseren Erlebnissen teilhaben und nehme Euch noch mal mit auf 2 Wochen voller Marmeladenglas-Momente, die uns ein Leben lang begleiten werden. Ich will nicht spoilern, aber: wenn Ihr könnt, dann macht diese Reise. Von mir habt Ihr eine Herzensempfehlung dafür. Aber lest doch gerne selbst….
In Frankfurt angekommen begaben wir uns zu den Gepäckbändern, um dort unsere Koffer wieder entgegen zu nehmen. Leider nahm dies ordentlich Zeit in Anspruch und wir warteten rund eine halbe Stunde auf die Koffer. Ich hatte meine Uhr stets im Blick und sah die Zeit (eigentlich hatten wir gut 2 Stunden) schon schwinden, schließlich befanden wir uns hier nicht auf einem Provinzflughafen, sondern in Frankfurt. Wir hauten also etwas unsere Hacken in den Teer bzw. in den Flughafen und spurteten zum Check-In-Schalter. „Schau mal, Klara, jetzt kann ich Dir ganz in Ruhe zeigen wie man das macht“ – wir waren an einem Check In Schalter mit einem Trainee angekommen. Ähhh, neeee…nix in Ruhe, wir haben es eilig. War Klara egal, sie machte es gaaaaaanz in Ruhe. Gefühlte 20 Minuten später hatten wir dann unsere Bordkarten und unsere Koffer befanden sich auf dem Weg Richtung Condor Flieger. Wir sprinteten zur Sicherheitskontrolle und sahen schon eine ordentliche Schlange mit Menschen vor uns, die von gefährlichen Gegenständen oder Flüssigkeiten im Handgepäck offenbar noch nie was gehört hatten. Aber auch das meisterten wir nach etwa 30 Minuten. Der nächste Spurt zum Gate stand an und als wir schweißgebadet dort ankamen, war das Boarding bereits in Gange. Wir nahmen es mit Humor. „Jedenfalls freuen wir uns jetzt das wir mal so lange sitzen können, Mama“. Das ist übrigens die halbe Miete…in jedem Urlaub. Der ist nämlich immer nur so schön, wie man sich ihn macht. Egal wo, ob auf Kreufahrt, im Hotel oder im Ferienhaus – jeder ist seines Urlaubsglückes Schmied.
Gegen 09:45 Uhr war es dann endlich soweit und es war Land in Sicht. Wir näherten uns Curacao und somit auch Willemstad. Das Anlegemanöver beobachteten wir bequem von unserem Balkon aus. Wow – direkt am Anleger befand sich ein tolles Hotel mit einem traumhaft weißen Sandstrand und atemberaubend türkisblauem Wasser. Wir waren schon jetzt hin und weg.
Heute verbrachten wir noch mal einen richtig schönen Seetag. Ans Koffer packen wurde erst am Abend gedacht und bis dahin hieß es:
– noch mal über den Skywalk gehen
– dem Rauschen der Heckwelle lauschen
– noch mal etliche Kalorien verschlingen
– den Kussmund vom Aussenbereich der Spray Bar anschmachten
– das Glück beim Bingo versuchen
– im Four Elements durch den Lazy River treiben
– im Weite Welt mit unserem Lieblingskellner quatschen
– die Show Let’s get loud frenetisch feiern
– ein letztes Mal den Abendhimmel vom Balkon betrachten
Um 10:30 Uhr fand im Theatrium eine Informationsveranstaltung zur Abreise statt. Währenddessen wünschten wir uns einfach nur, dass diese ANreiseinformation heißen würde. Die Zeit verging einfach wie im Fluge. Die Veranstaltung dauerte rund 30 Minuten, war sehr informativ und es blieben keine Fragen offen.
Die Koffer mussten bis 02:00 Uhr nachts vor die Kabine gestellt werden. Jeder bekam hierfür am Seetag eine farbige Banderole auf die Kabine geliefert (je nach Transferzeit). Jeder Flug hatte eine Check In Zeit erhalten. Zu der Zeit identifiziert jeder seinen Koffer am Hafen, kann dann noch die letzten Sachen reinpacken und checkt sein Gepäck im Hafen ein und erhält seine Bordkarte.
Dann hat man bis zu seinem Transfer noch die Möglichkeit sowohl Schiff als auch den tollen Poolbereich am Hafen zu nutzen. Die Kabine muss bis 09:00 Uhr geräumt werden. Alternativ kann man eine Tageskabine buchen und diese noch bis 17:00 Uhr nutzen. Dies haben wir gemacht und haben sogar das große Glück in unserer direkt drinbleiben zu dürfen. Große Empfehlung an dieser Stelle von mir. Für uns fühlte sich der Abreisetag dadurch wie ein zusätzlicher Urlaubstag an. Wir würden dies immer wieder so machen und ich kann nur jedem empfehlen dies vorab von zuhause aus zu tun. Wir haben rund 90 Euro dafür bezahlt und uns war es dies absolut wert.
Am Abend besuchten wir noch ein letztes Mal das Weite Welt Restaurant und ließen dann den Abend sehr stimmungsvoll bei der Show „Lets get lud“ im Theatrium ausklingen. Das war er also, unser letzte Tag an Bord. Wir waren etwas traurig, etwas wehmütig, aber unglaublich dankbar für alles Erlebte.
Am Abreisetag konnten wir durch unsere Tageskabine sogar ausschlafen. So kann ein Abreisetag doch eigentlich immer laufen, oder? Während ich unsere Nachbarn auf dem Balkon mit den Worten „jetzt mach aber schnell, wir müssen gleich aus der Kabine raus“ hörte, schliefen meine Kinder noch und ich saß entspannt auf dem Balkon. Na ja, entspannt wäre jetzt auch gelogen. Ich sehnte mich zurück zu unserem Anreisetag und war doch etwas wehmütig aufgrund der bevorstehenden Abreise.
Nachdem meine Kinder wach wurden und nachdem ich die wehmütigen Gedanken etwas beiseite schob, gingen wir in Ruhe im Weite Welt Restaurant frühstücken und genossen danach noch mal die tolle Aussicht vom Außenbereich der Spray Bar. Dieser Ort wurde wirklich zu einem meiner Lieblingsorte während der Reise. So direkt am Bug und am Kussmund ist es irgendwie für mich etwas ganz Besonderes. Tatsächlich war ich auch oft ganz alleine dort und hab das wirklich genossen.
Nachdem wir in Ruhe gefrühstückt hatten wurde dann gegen 11:15 Uhr unser Flug aufgerufen und wir gingen mitsamt Pässen sowie ein paar letzten Sachen, die wir noch in die Koffer hineinbasteln wollten, Richtung Terminal. Wir holten uns unsere Koffer die im Terminal schon auf uns warteten, verstauten die letzten Sachen und stellten uns dann in der Warteschlange des Check In an. Rund 15 Minuten später waren wir an der Reihe, legten unsere Pässe vor, gaben unsere Koffer ab und erhielten die Bordkarten für den Flug bis Frankfurt. Unsere Koffer wurden zu unserer Freude bis nach Hamburg durchgecheckt. Dies hofften wir zu diesem Zeitpunkt natürlich, rückblickend kann ich natürlich sagen das dies wunderbar funktioniert hat und für uns sehr komfortabel war.
Danach gingen wir kurz zurück an Bord, holten unsere Badesachen sowie Handtücher und suchten uns dann einen schönen Platz am tollen Pool am Hafen. Liegen sind dort inklusive, Schirme mit 10 Dollar aufpreispflichtig. Wir schwammen eine Runde im Pool, tranken noch etwas an der Swim-in-Bar (aufpreispflichtig) und genossen die Sonne und die Aussicht auf den tollen Leuchtturm vor AIDAperla. Übrigens kostet es 5 Dollar einmal auf den Leuchtturm zu gehen. Dies lassen sie sich also gut bezahlen. Für Euch. hab ich das natürlich gemacht, schließlich möchte ich ja auch den Bereich von oben einmal zeigen. Für Abreisende ist das in La Romana wirklich eine tolle Möglichkeit noch mal vor der Rückreise zu relaxen und es ist wirklich eine wunderbare Kulisse im türkisblauen Pool zu schwimmen und dann Richtung rot-weiß gestreiften Leuchtturm sowie auf Auge und Kussmund von AIDAperla zu schauen. Alternativ ist es für Abreisende auch noch möglich einen Ausflug nach Catalina Island zu buchen. Hier werden abreisende Gäste dann mit der Check In Zeit priorisiert und können bereits gegen 08:30 Uhr die Koffer einchecken und sich dann auf zu ihrem Ausflug machen. In der Regel ist man dann gegen 15:00 Uhr zurück, kann dann noch kurz im SPA Bereich duschen und wird dann zum Flieger abgeholt. Das ist natürlich auch eine tolle Möglichkeit noch mal einen letzten Tag mit Palmen, Strand und Meer zu verbringen. Für uns klang es reizvoller den Tag ruhiger anzugehen und lieber noch am Pool zu relaxen. Aber dies kann natürlich jeder für sich selbst entscheiden wie er seinen perfekten Abreisetag (kann ein Abreisetag perfekt sein?) gestalten möchte. Wir schon so oft gesagt, jeder ist seines, in diesem Fall, Abreisetagglückes Schmied.
Gegen 15:30 Uhr gingen wir zurück an Bord auf unsere Kabine, duschten und packten dann schweren Herzens unser Handgepäck und verließen unsere Kabine, unsere geliebte 9297. An dieser Stelle von mir noch mal eine Herzensempfehlung für diese Verandakabine Komfort. Für uns hätte sie einfach nicht perfekter sein können und gerade unsere schöne Veranda war an Bord wie eine kleine Ruheoase für uns.
Unsere Zeit am Hafen in La Romana gibt es hier auch noch mal als Video.
Ein Check-Out an der Rezeption, wie man ihn aus Hotels kennt, ist nicht notwendig. Die Rechnung wird über das hinterlegte Zahlungsmittel, in unserem Fall Kreditkarte, abgerechnet. Die Bordkarte nimmt man als Souvenir mit und dann geht man einfach so von Bord. Ein letzter Blick zurück und dann ging es für uns Richtung Transferbus. Dieser startete dann mit uns gegen 17:10 Uhr Richtung Flughafen. Die Fahrt bis dahin dauerte nur rund 10 Minuten. Dort angekommen passierten wir nur die Sicherheitskontrolle und gingen dann auch schon zu unserem Gate.
Der Flug war mit 9 Stunden eine gute Stunde kürzer als der Hinflug und verlief gefühlt schneller. An Schlaf war bei uns 3 aber irgendwie nicht zu denken. Wir dösten immer mal etwas weg, so richtig in einen tiefen Schlaf kamen wir aber nicht.
Angekommen in Frankfurt erwartete uns tatsächlich Schnee. Da unser Gepäck ja bereits bis Hamburg duchgechecked wurde, mussten wir uns am Flughafen nur noch um die Bordkarten für den Weiterflug kümmern. Das war wirklich sehr angenehm.. Wir vertrieben uns noch etwas die 2 Stunden Wartezeit mit Frühstücken sowie mit Beobachten der zahlreichen startenenden und landenden Flugzeugen, sowie dem regen Treiben im Terminal.
Der kurze Flug nach Hamburg verlief reibungslos und so landeten wir bei leichtem Schneefall in Hamburg gegen 14:20 Uhr. Dort wurden wir dann von unserer Familie abgeholt und waren dann gegen 16:30 Uhr wieder in Kiel. Dort schneite es. Wunderbar. Unter normalen Umständen hätten wir uns darüber gefreut. Wir wollten gedanklich aber einfach nur zurück in die Karibik und auf AIDAperla.
Wir packten noch unsere Koffer aus, gingen duschen und bemerkten dann doch, dass wir irgendwie schon über 30 Stunden wach waren. So endete dieser Abend für uns bereits gegen 21:00 Uhr und wir verschwanden in unseren heimischen Betten – heute dann leider ohne seichtes Geschaukel.
Was soll ich nach diesen Zeilen und diesen Bildern noch schreiben? Wer bis hier hin gelesen (Respekt und Danke dafür) und vielleicht auch während unserer Traumreise unsere Berichte auf Facebook und Instagram verfolgt hat, der weiß, wie sehr mir bzw. uns diese Reise gefallen hat. Für uns ist dies eine Reise, die einfach auf die Bucket-Liste eines jeden Kreuzfahrers und Weltenbummlers gehört.
Auch AIDAperla findet ich als Schiff sehr geeignet für die Karibik. Obwohl die Reise ausgebucht war, verteilte sich alles sehr gut auf dem Schiff und es gab genug Bereiche für Sonnenanbeter aber eben auch für die, die nicht so in der prallen Sonne liegen wollten. Hier war der überachte Beach Club eine echte Alternative. (aber Vorsicht: die UV Strahlen dringen dennoch durch das Foliendach, eincremen ist also trotzdem geboten). Wer lieber die kleineren Schiffe bevorzugt, der kann ja ein anderes Kussmundschiff für seine Karibik-Reise wählen.
Wer glaubt, Karibik ist doch nur Strand, Meer und Palmen irrt. Sicher kann man, wenn man denn will jeden Tag zu einem anderen Strand fahren und dort die Seele baumeln lassen. Dann verpasst man jedoch die schönen Ecken der Karibik….den Regenwald, die Wasserfälle, die üppige Pflanzenwelt sowie die prachtvollen Berglandschaften. Auch sollte man sich die Zeit für die karibische Kultur nehmen und ins Gespräch mit den Einheimischen gehen – man lernt so viel voneinander.
Bis auf den ersten Tag auf Curacao haben wir ausnahmslos alle Ausflüge vorab über myAIDA gebucht. Ich würde das immer wieder so machen und für uns war das die entspannteste Variante. Auch haben wir die Ausflüge so gewählt, dass wir pro Tag etwa 4-5 Stunden auf Ausflug waren und dann somit entweder noch den Vor- oder den Nachmittag an Bord hatten. Das gebe ich Euch gerne als Tipp mit. Nehmt Euch auch bewusst Zeit fürs Schiff. Ich weiß wie es ist, wenn man irgendwo in einer traumhaften Destination festgemacht hat. Man hat immer irgendwie Hummeln im Hintern, möchte raus und nur nichts verpassen. Uns hat es aber gut getan auch hin und wieder mal „nichts“ zu machen, das Schiff zu genießen und vor allem das Gesehene und Erlebte zu verarbeiten. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist ist es empfehlenswert „Leerzeiten“ einzubauen. Aber das entscheidet natürlich jeder für sich.
Spezialitäten-Restaurants wie das French Kiss oder das Casa Nova am Abend habe ich ebenfalls im Vorwege gebucht. Auch dies würde ich nochmal so machen. Unser Favorit am Abend war unangefochten das Casa Nova. Uns haben hier sowohl Ambient als auch Essen sehr gut gefallen. Gefrühstückt haben wir am besten im French Kiss. Unangefochten der beliebteste Snack war bei uns die Currywurst an der Scharfen Ecke. Den Cocktail tranken wir am liebsten oben an der Bar 5. Element. Den ersten Kaffee hab ich mir mit Genuss an der Lanai Bar schmecken lassen.
Welche Momente bleiben uns am meisten in Erinnerung und im Herzen?
Unsere Kreuzfahrt Experten sind Euch gerne bei der Wahl der für Euch richtigen Kreuzfahrt behilflich und wählen den passenden Tarif für Euch. Kontaktiert uns gerne jederzeit. Eure Kreuzfahrt Berater sind zu folgenden Zeiten persönlich für euch erreichbar:
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