
Reisebericht: Kurzreise mit AIDAnova vom 20.09.2025 – 24.09.2025
Vom 20.09.2025 bis 24.09.2025 durfte ich gemeinsam mit meiner Kollegin Tessa eine Kurzreise nach Skagen und Oslo mit AIDAnova ab Kiel unternehmen. AIDAnova war mir
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Reisebericht Millennium Cruise mit Mein Schiff 5 vom 28.04.2025 – 02.05.2025 – Autorin: Annika
Gemeinsam mit meiner Kollegin Julia war ich vom 28.04.2025 bis 02.05.2025 auf der Mein Schiff 5 auf der ersten Millennium Cruise. Bereits etwas „Festival-erfahren“ durch die AIDA Festival Cruise war ich mehr als gespannt, wie eine derartige Reise bei Mein Schiff verläuft. Wie es für mich war, könnt Ihr im folgenden Reisebericht nachlesen.
Heute war es endlich so weit: Julia und ich brachen zu einem ganz besonderen Abenteuer auf – für uns ging es zur Mein Schiff 5, die uns in Palma de Mallorca zur Millennium Cruise erwartete. Für die kommenden fünf Tage hieß es für uns: Zurück in die 2000er! Meine Vorfreude? Auf einer Skala von 1 bis 10 definitiv bei 100.
Diese außergewöhnliche Themenkreuzfahrt ließ die Ära der Hüfthosen, die Anfänge von Facebook und die ikonischen Sounds der Jahrtausendwende wieder aufleben. Neben Headliner Ronan Keating freute ich mich auf das musikalische Who’s Who der 2000er-Jahre. Ich habe zu den Beats von Groove Coverage bei Moonlight Shadow das Tanzbein geschwungen, mich bei Right Said Fred definitiv too sexy for this Cruise gefühlt, von DJ Antoine wurde ich in St. Tropez musikalisch begrüßt und bei Veo Veo habe ich nostalgisch an alte Kinderdisco-Tage zurückgedacht.
Unsere Route führte uns mit einem Seetag am Dienstag, am Mittwoch nach Marseille, am Donnerstag nach Ibiza und am Freitag wieder zurück nach Mallorca. Das vielseitige Programm – gespickt mit Konzerten, Workshops und Tanzkursen – versprach eine intensive Zeit voller Eindrücke, bei der wir sicher müde, aber reich an Erlebnissen nach Hause zurückkehren würden.
Nach einem entspannten Flug in Reihe 13 landeten wir pünktlich in Palma de Mallorca. Der Himmel zeigte sich aufgeklart mit nur einigen Wolken. Ich freute mich auf warme Luft und Palmen direkt am Flughafen (für mich immer ein Zeichen von Urlaub). Ich ging zum Gepäckband, holte meinen Koffer, der sich glücklicherweise an unsere Abmachung gehalten hatte, und ging zum Ausgang. Da ich die An- und Abreise individuell gebucht hatte, fuhr ich auf eigene Faust zur Mein Schiff 5. Ich nahm mir eines der zahlreichen Taxis und wurde in nur 15 Minuten zum Hafen gebracht. Bezahlt habe ich mit Trinkgeld 25 Euro. Lief für mich absolut unkompliziert.
Am Hafenterminal angekommen, hielt ich mein Ausweisdokument, sowie meinen Schiffspass bereit und stellte mich in die Schlange am Check In. Nach gut 15 Minuten Wartezeit war ich dran, zeigte beide Dokumente vor, es wurde ein Foto gemacht und mir eine gute Reise gewünscht.
Die Bordkarten für die Kabine hingen direkt neben der Kabine. Ich öffnete die Tür meiner Balkonkabine 9019 auf Deck 9, dem Koralle Deck. Der erste Eindruck: hell, freundlich und einladend. 17 Quadratmeter Wohlfühlfläche und ein großzügiger 5-Quadratmeter-Balkon ließen keine Wünsche offen. Ich war begeistert, fühlte mich direkt wohl und freute mich umso mehr auf die nächsten Tage.
Dann gings für den ersten Drink an die Außenalster-Bar und anschließend zum Abendessen ins Buffetrestaurant Anckelmannsplatz. Danach absolvierten wir noch flott die Seenotrettungsübung im Theater – ganz unkompliziert bei Mein Schiff. In einem festgelegten Zeitfenster erschienen wir mit unserer Bordkarte an der Musterstation, bekamen eine Einweisung und erhielten unsere Rettungsweste – alles sehr entspannt.
Das Pooldeck erstrahlte in der Abendsonne, die Stimmung an Bord war bereits ausgelassen und die Vorfreude lag deutlich spürbar in der Luft. Über die Borddurchsagen wurden wir mit einem herzlichen „Hallooooo Millennnials“ begrüßt – lieben wir! Kreuzfahrtdirektor Max verriet, dass 2.404 Gäste an Bord wären und das Durchschnittsalter bei 50,3 Jahren läge. Julia ist 27, ich 45 – wir erlebten die 2000er also aus zwei ganz unterschiedlichen Perspektiven: Während ich damals im dritten Ausbildungsjahr war, zählte Julia gerade einmal drei Lebensjahre. Das konnte also durchaus spannend werden.
Um 21:30 Uhr hieß es Leinen los! – wir verließen den Hafen von Palma de Mallorca. Ich genoss diesen besonderen Moment als ich „Oooooohhhhooo große Freiheit“ hörte und dabei zusah, wie wir langsam Palma de Mallorca hinter uns ließen.
Um 21:45 Uhr folgte die offizielle Begrüßung, durch Kreuzfahrtdirektor Max und Daisy Dee bevor um 22:30 Uhr DJ Antoine das Pooldeck in einen brodelnden Dancefloor verwandelte. Zwei Stunden lang reihten sich Hit an Hit – Welcome to St. Tropez und Ma Chérie sorgten für besonders euphorischen Jubel unter den Gästen. Kein Zweifel: In diesem Moment fühlten sich alle mindestens 25 Jahre jünger. (Spoiler: Am nächsten Morgen – nach kurzer Nacht – eher 25 Jahre älter. Aber hey, schlafen ist hier zweitrangig!)
Gegen 00:30 Uhr verabschiedete sich DJ Antoine unter tosendem Applaus. Während manche direkt in ihre Kabinen verschwanden, ließen andere den Abend mit DJ Lionel Richard ausklingen. Uns zog es noch für einen kleinen Mitternachtssnack ins Tag & Nacht Bistro, bevor wir in unsere Kabine zurückkehrten, Fotos und Videos des Tages sortierten und schließlich zufrieden einschliefen – voller Vorfreude auf den kommenden Seetag, prall gefüllt mit Erlebnissen und Entertainment.
Trotz der kurzen Nacht begann mein Tag überraschend früh – bereits um 7 Uhr war ich wach. Und sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Vorhänge blitzen, hält mich nichts mehr im Bett. Ich trat auf den Balkon, atmete die frische Meeresluft ein und ließ meinen Blick über das glitzernde Wasser schweifen. Einer der kleinen, aber feinen Vorteile der Mein-Schiff-Kabinen: die eigene Kaffeemaschine. So startete ich ganz entspannt mit einer frischen Tasse Kaffee und dem beruhigenden Rauschen der Wellen in den Tag. Besser kann ein Morgen kaum beginnen.
Zum Frühstück zog es mich ins Buffet-Restaurant Anckelmannsplatz. Mein Lieblingsplatz: der Außenbereich beim Gosch Sylt, mit direktem Blick auf die Heckwelle. Ich bin ein großer Fan davon, wann immer möglich draußen zu essen – gerade auf See hat das einfach etwas Magisches. Bei frischen Brötchen, Rührei, Obst und einer weiteren Tasse Kaffee ließ ich die noch ruhige Stimmung an Bord auf mich wirken.
Gegen 9 Uhr machte ich mich auf den Weg zur TUI Bar, wo ein zweistündiger Schiffsrundgang auf mich wartete. Da ich die Mein Schiff 5 bisher noch nicht kannte, wollte ich die Gelegenheit nutzen, um alle Ecken und Winkel kennenzulernen – begleitet von einer sympathischen Mitarbeiterin von TUI Cruises. Besonders spannend: die Besichtigung verschiedener Kabinenkategorien. Die Himmel & Meer Suite beeindruckte natürlich mit luxuriösem Raumgefühl, die Junior Suite wirkte edel und modern. Doch besonders überraschte mich die Innenkabine: großzügig geschnitten, durchdacht eingerichtet – zum ersten Mal denke ich mir, dass ich mir diese Kategorie, gerade für eine Event-Reise, gut vorstellen könnte. Und: absolute Dunkelheit garantiert erholsamen Schlaf und dieser ist auf dieser Reise knapp und sollte daher gut sein.
Nach dem Rundgang suchte ich mir einen ruhigen Platz an der Außenalster Bar, bestellte eine alkoholfreie Virgin Colada und schrieb an meinem Reisebericht. In dieser Atmosphäre zu arbeiten, fühlte sich kaum nach Arbeit an. So könnte ich jeden Tag arbeiten.
Das Wetter meinte es weiterhin gut mit uns: strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen, eine leichte Brise. Beim Schlendern über das Schiff nahm ich die entspannte Stimmung in mir auf: hier ein Gast mit einem Buch im Schatten, dort Bingo im Gange, im Atelier wurde gemalt, am Pool sonnten sich die Sonnenanbeter. Jeder schien hier seinen ganz eigenen Wohlfühlort gefunden zu haben. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht ging ich erstmal Richtung Kabine.
Ein besonderes Highlight: der Spaziergang zum Bug auf Deck 5, wo ich ein Selfie mit der Brücke machte – ein Klassiker auf jeder Kreuzfahrt. Außerdem stellte ich fest wie schön ruhig es doch hier vorne am Bug ist. Ich glaube viele finden tatsächlich gar nicht den Weg hierhin.
Am Nachmittag fand im Studio noch ein Meet & Greet mit Groove Coverage statt. Eine Band, auf die ich mich, nach Ronan Keating, am meisten auf dieser Cruise freue. Wir holten uns eine Autogrammkarte und machten ein Foto und verließen dann grinsend wieder das Studio und machten Platz für andere.
Danach zog es mich zur Großen Freiheit am Heck des Schiffes, verteilt über zwei Decks. Hier reihen sich aufpreispflichtige Restaurants und Bars aneinander: Surf & Turf, Das Schmankerl, Hanami by Tim Raue, die Diamant Bar und der elegante Champagner Treff mit Außenbereich und Blick auf die Heckwelle – perfekt für besondere Anlässe wie Geburtstage oder Jubiläen. Das Herzstück: die spektakuläre Glasfassade, der sogenannte Diamant, der dieser Zone ihren Namen gibt.
Man kann entweder vorab das Grosse Freiheit Paket buchen und hat diese Leistungen somit im Reisepreis inkludiert oder die Abrechnung erfolgt hier individuell über das Bordkonto. Besonders beeindruckt mich die Glassfassade die die Grosse Freiheit lichtdurchflutet. Mir fällt außerdem sofort die besonders edle Atmosphäre auf. Als ich in Schmankerl schaue fällt mein Blick auf die überaus ansprechende Kuchenauswahl. Ich nehme Platz, bestelle mir einen Latte Macchiato (2,80 Euro) und erhalte zur Kaffee-Zeit ein Stück Kuchen gratis dazu. Ich entscheide mich für die Sachertorte und werde nicht enttäuscht. Sie schmeckt wirklich köstlich. Ich genieße noch den Moment am Kaffeetisch mit alpenländischer Musik im Hintergrund, bevor ich die Grosse Freiheit, vollbepackt mit tollen Eindrücken, wieder verlasse.
Ich schlenderte über das Pooldeck, beobachtete ein wenig das Getümmel und stellte überrascht fest, dass DJ Antoine schon wieder auf der Bühne steht. Rund eine Stunde lang gab es eine Poolparty mit fetten Beats vom feinsten. Wie ich später erfuhr, war dies tatsächlich eine spontane Idee von DJ Antoine. Bereits am gestrigen Abend rief er mehrmals „Who´s ready to jump in the Pool“? Offenbar hatte ihm der Pool so gut gefallen wie mir und er kam so auf die spontane Idee eine Pool-Party zu veranstalten. MEGA.
Apropos Pool, neben dem Pool befindet sich die Eisbar an der es köstliches Eis von Bruno Gelato gibt welches im Reisepreis inkludiert ist. Ich bestellte mir eine Kugel Erdbeere und Mango und ließ mir das Eis am Pool schmecken. Moment mal, hatte ich nicht eben erst Sacher-Torte? Ja, schon, aber Erdbeere und Mango sind ja Obst und somit Vitamine und somit rechtfertigte ich das Eis für mich nach der Kalorienbombe. Schließlich war ja auch Urlaub.
Am Abend stand italienische Küche auf dem Programm: Ich wählte das a-la-carte-Restaurant Osteria, wo der Großteil der Speisen und Getränke bereits im Reisepreis enthalten ist. Es gab Tomate-Mozzarella, Pasta und ein cremiges Tiramisu – Dolce Vita auf hoher See. Mir hat der Besuch sehr gefallen und ich hätte auch noch gut ein zweites Tiramisu essen können, so lecker war das und schließlich tanzte ich mir das ja später wieder ab.
Danach wartete im Theater ein echtes Schmankerl für Klatsch-und-Tratsch-Fans wie mich: eine Live-Ausgabe von RTL Exklusiv mit David Monjarad und Kena Amoa. Ein bisschen Boulevard-Feeling mitten auf dem Ozean, sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die Resonanz der Zuschauer sprach ebenfalls dafür.
Später zog es mich wieder aufs Pooldeck, wo heute Abend musikalisch einiges geboten wurde. Den Auftakt machte das Duo Hot Banditoz, das mit seinem Hit Veo Veo und weiteren Sommer-Ohrwürmern für ausgelassene Stimmung sorgte. Direkt im Anschluss folgte mein ganz persönliches Highlight des Abends: Groove Coverage. Rund 50 Minuten lang lieferten sie eine energiegeladene Show mit Klassikern wie Moonlight Shadow, God is a Girl und Poison. Die Stimmung war elektrisierend – tanzen, singen, Gänsehaut. Für mich hätten sie noch ewig weiterspielen können. Die Atmosphäre dazu unter freiem Himmel, mit Licht und Nebeleffekten machten das Ganze für mich einfach perfekt.
Was mir an beiden Acts besonders gut gefiel: ihre sympathische, bodenständige Art. Keine Star-Allüren, einfach gute Laune und Musik für die Seele. Außerdem hatte ich den Eindruck das sie sich selbst nicht so wichtig nehmen.
Zum Ausklang des Tages ging es für mich nochmal in die TUI Bar. Dort bestellte ich mir einen „Apfelstrudel“ – ein köstlicher Cocktail mit 43er Likör und Apfelsaft, der seinem Namen alle Ehre macht – und ließ den Tag Revue passieren. Mit einem Lächeln im Gesicht und vielen schönen Eindrücken im Kopf ging es zurück in die Kabine. Die Vorfreude auf Marseille stieg.
Heute machten wir im französischen Marseille fest. Ich war schon recht früh wach und beobachte das Anlegemanöver mit einem Kaffee vom Balkon aus. Danach zog ich mir Badesachen an, schnappte mir meinen Bademantel und ging bei strahlend blauem Himmel, Sonnenschein und schon jetzt schönen Temperaturen Richtung Pooldeck. Dies war herrlich leer und niemand schwamm im Pool. Ich zog ein paar Bahnen und genoss diese ruhige entspannte Stimmung. Mal ehrlich, so kann doch wirklich jeder Tag beginnen oder? Danach holte ich mir noch einen Kaffee und setzte mich an die Lagune, ein weiterer, etwas kleinerer Pool mit zwei Whirlpools an Bord von Mein Schiff 5. Ich ging noch kurz an der Arena vorbei, sah da zwei parkende Bobby-Cars ohne Besitzer und ging zufrieden Richtung Kabine.
Nach einer Dusche ging es dann zum Frühstück. Da ich es wirklich liebe draußen zu frühstücken ging es erneut Richtung Gosch. Ich holte mir Rühreier, Speck sowie frische Brötchen und genoss heißen Kaffee unter der warmen Sonne Marseilles.
Nach dem Frühstück ging ich Richtung Kabine, holte meinen Laptop und suchte mir in der Galerie Bar einen ruhigen Platz um weiter am Reisebericht zu schreiben. Da ich heute beschlossen hatte an Bord zu bleiben und nicht an Land zu gehen, ließ ich mich einfach mal treiben und besuchte vor allem einmal Orte an Bord, die ich vorher noch nicht besucht hatte. So schaute ich mir intensiv die Kunstwerke in der Galerie an, stöberte einmal durch das Bücherangebot in der Leselounge, schaute die verführerischen Pralinen in der Naschbar an und besuchte auch den „Spielplatz“, ein Rückzugsort für Teens. Hier gibt es Tischkicker, einen Dartautomat sowie Videospiele.
Später kam, wo auch immer er her kam, der kleine Hunger und es zog mich Richtung Außenalster-Bar. Hier kann man sich auch immer an einem kleinen Buffet mit Salaten, Snacks, Pommes, Bratwurst & Co bedienen. Den kleinen Snack in der Sonne nahm ich also gerne mit und genoss das Verweilen an der Bar.
Danach suchte ich noch mal das Atelier auf. Hier werden regelmäßig Workshops veranstaltet. Am heutigen Tage waren dies zum Beispiel Entspannung-Dotting oder Malen mit Kaffee. Die Workshops werden gut angenommen, dauern meist eine Stunde und kosten durchschnittlich so um die 25 Euro.
Am späten Nachmittag wartete dann ein weiteres Meet & Greet mit zwei glatzköpfigen, überaus sympathischen Herren auf uns. Wir hatten das Glück die Brüder Right said Fred im Studio zu treffen und ein kurzes Foto mit ihnen zu machen. Sympathisch und nahbar zeigten sie sich – das machte definitiv Lust aufs Konzert am Abend.
Am Abend sollte es für uns ins auf Mein Schiff sehr beliebte a la carte Restaurant Atlantik gehen. Dieses erstreckt sich über zwei Decks und teilt sich auf in Atlantik Mediterran und Atlantik Klassik. Wir entschieden uns fürs Atlantik Klassik und von einem netten Kellner wurden wir zu unserem Tisch begleitet. Reserviert hatten wir nicht, hier kann man einfach spontan hingehen.
Aus einer Karte wählt man entweder ein festes 5-Gänge-Menü oder wählt sich seine gewünschten Gänge einfach aus verschiedenen Vorspeisen, Suppen, Zwischengängen, Hauptgängen und Desserts aus.
Vorab gab es verschiedene Brotsorten mit Dips. Wir bestellten Weißwein und genossen die edle Atmosphäre im Atlantik. Der erste Gang dauerte keine 5 Minuten, die nächsten Gänge nahmen dann etwas mehr Zeit in Anspruch, sodass wir insgesamt rund 90 Minuten im Atlantik verweilten.
Ein durchaus geschmacklich gelungenes Essen, zugleich hätte der Hauptgang für meinen persönlichen Geschmack etwas heißer sein können.
Mit einem kleinen Absacker ließen wir den Abend ausklingen in Vorfreude zweifelsohne auf den Highlight-Tag: Ibiza.
Ich zeigte meine Bordkarte am Bus vor und suchte mir einen Platz. Per Bus ging es dann rund 8 Minuten Richtung Ibiza-Stadt. Mit an Bord waren eine Ausflugsbegleitung sowie unsere Reiseleiterin Magdalena, die uns mit tollen Erklärungen in deutscher Sprache durch den Nachmittag führte. Wir stiegen aus und begannen unseren rund 2,5 stündigen Rundgang. Dieser führte uns zunächst durch die schmalen, engen Gassen entlang der Festungsmauern, Herrenhäusern und zahlreichen Aussichtspunkten ganz hoch zu einem beeindruckenden Aussichtspunkt. Hier hatten wir auch einen tollen Blick auf die Mein Schiff 5.
Nach einem verlängerten Stopp am Aussichtspunkt gingen wir wieder durch die schmalen Gassen voller Leben Richtung Unterstadt. Wir besichtigen den Dom sowie noch das Museum für moderne Kunst von außen. In der geschäftigen Unterstadt angekommen teilte uns Magdalena unseren Treffpunkt mit und wir hatten noch 1,5 Stunden Freizeit für eigene Erkundungen.
Wer wollte, konnte sich auch abmelden und auf eigene Faust zurück zum Schiff. Die 90 Minuten vergingen wirklich wie im Flug. Ich schlenderte durch die Gassen, ließ mich einfach treiben und sog den hippen Vibe Ibizas auf. Ich shoppte noch ein paar Mitbringsel für die Daheimgebliebenen und fand mich dann wieder am Treffpunkt ein. Mit einem Rucksack voll mit tollen Eindrücken war ich dann wieder gegen 18:30 Uhr an Bord. Ibiza – Du warst wunderbar und ich hoffe, ich sehe Dich bald mal wieder.
Um 22:30 Uhr sollte das absolute Highlight auf dem Pooldeck stattfinden. Der Headliner Ronan Keating hatte seinen Auftritt und alle waren natürlich gleichermaßen gespannt und vielleicht auch etwas aufgeregt.
Gegen 19 Uhr entschieden wir uns heute für ein „kurzes“ Abendessen im Buffet Restaurant Anckelmannsplatz. Ich ließ mir an der Wok-Station mein asiatisches Gericht zubereiten und bediente mich im Anschluss am reichhaltigen Dessertbuffet. Ich wählte einen Brownie und eine Sweet & Salty Creme mit Pecanüssen. Ok, ich möchte ehrlich sein. Ich bediente mich sogar zwei Mal am Dessertbuffet, es war einfach zuuuuu lecker und schließlich hatte ich auch heute Abend wieder vor mir die lästigen Kalorien abzutanzen und man hat ja auch nur einmal Urlaub. Ihr kennt das Spiel…das Essen ist einfach zu lecker um es nicht zu genießen. Knäckebrot ist dann wieder zu Hause auf dem Speiseplan – hier wird geschlemmt.
Um 21 Uhr begann dann der letzte Abend an Bord und dieser war wirklich überaus emotional. Um 21 Uhr kam Kreuzfahrtdirektor Max auf die Bühne um feierlich die Seekarte der Reise zu verlosen. Mit an seiner Seite kein geringerer als unser Kapitän Anastasiou (aka Kapitän „Aus“ ). Dieser stellte bereits während seiner Durchsagen seine echten Entertainer-Skills unter Beweis und brachte das Publikum zum Lachen
Im Anschluss wurde ein Teil der Crew auf die Bühne geholt und diese wurde dann völlig zurecht von den Gästen bejubelt. Danke an dieser Stelle auch an mir für einen herzlichen und hervorragenden Einsatz die letzten Tage
Nach dem Auslaufen aus Palma um 22 Uhr war die Spannung spürbar zu merken. Um 22:30 Uhr kam ER dann auf die Bühne – Ronan Keating . Wow, ein echter Weltstar auf der Bühne der Mein Schiff 5. Er spielte eine Stunde lang seine bekanntesten Hits wie „When you say nothing at all“ Oder „Life is a rollercoaster“ und sorgte damit sowohl für Kuschel-als auch Tanzmomente. Ein toller Auftritt und mein persönliches Highlight der Reise, auch wenn das Wetter leider nicht soooo mitgespielt hat und es durch den recht starken Wind doch sehr kühl war.
Zum Absacker ging es noch mal in die Schaubar und dann, schon leicht wehmütig, Richtung Kabine.
Heute früh stellte ich mir den Wecker auf 07:45 Uhr in vollem Optimismus bis dahin auch mal zu schlafen. Weit gefehlt. Um 7 Uhr saß ich also wieder auf dem Balkon und beobachtete das rege Treiben vorm Schiff sowie die ersten abreisenden Gäste. Hui, denke ich, die mussten aber schon sehr früh hoch und nahm verschlafen noch einen Schluck Kaffee.
Um 9 Uhr müssen alle ihre Kabinen verlassen, damit das Housekeeping ausreichend Zeit hat die Kabinen für die neuen Gäste wieder so schön vorzubereiten, wie wir sie vorgefunden haben. Pünktlich um 9 Uhr ertönte über alle Decks sowie in allen Kabinen Nana Mouskouris Hit „Guten Morgen Sonnenschein“ . Ich fand: Das ist ein überaus charmanter Rausschmiss. Kreuzfahrtdirektor Max lud alle Gäste, ebenfalls auf eine überaus charmante Art und Weise, ein, ihre Kabinen bis 9 Uhr zu verlassen.
Gepäck, welches man nicht mit zum Frühstücken nehmen möchte, kann man in der AbtanzBar abstellen. Um 09:15 Uhr ging ich ins, doch recht volle, Buffet Restaurant Anckelmannsplatz und genoss noch ein letztes Omelett, frische Brötchen und einen Cappuccino dazu.
Danach machte ich noch ein paar Schritte über das Schiff und ließ die Reise und alles Erlebte Revue passieren.
Max meldete sich noch mal um 11 Uhr um dann das offizielle Reiseende zu verkünden und alle Gäste, die kein An/Abreisepaket über TUI Cruises gebucht haben, keine Suite oder Junior Suite haben oder eine entsprechende Verlängerung gebucht haben, nun das Schiff zu verlassen. Ich tat es ungern, aber da Max so nett fragt, kam ich seiner Bitte nach. Als Dank gab es dann draußen noch ein Selfie mit ihm.
Da ich die Kreuzfahrt individuell gebucht hatte, nahm ich mir am Terminal eines der zahlreichen Taxis. Die Fahrt dauerte aufgrund von stockendem Verkehr gut 20 Minuten und kostete 30 Euro.
Vorab checkte ich bei Eurowings online ein, gehe im Flughafen also direkt zur Gepäckaufgabe und zeigte dort nur meinen Pass vor. Das Passieren der Sichetheitskontrolle ging ebenfalls zügig. Dann wartete ich im Terminal, trank einen überteuerten Kaffee und suchte dann mein Gate für meinen Flug nach Hamburg auf
Pünktlich um 18:15 Uhr landete ich in Hamburg und wurde von meiner Familie in Empfang genommen. Auf der rund einstündigen Fahrt Richtung Kiel berichtete ich begeistert von der Reise. Meiner Familie fiel sofort auf: diese Reise hat offenbar irgendwas mit Annika gemacht. Ich kam aus dem Erzählen gar nicht mehr heraus und hatte offenbar leuchteten Augen dabei. War ich denn so begeistert? Schaut doch mal ins Fazit.
Welche Momente bleiben mir am meisten in Erinnerung?
Unsere Kreuzfahrt Experten sind Euch gerne bei der Wahl der für Euch richtigen Kreuzfahrt behilflich und wählen den passenden Tarif für Euch. Kontaktiert uns gerne jederzeit. Eure Kreuzfahrt Berater sind zu folgenden Zeiten persönlich für euch erreichbar:
Ruft uns an, sendet uns eine WhatsApp oder kontaktiert uns ganz unkompliziert über das nachfolgende Kontaktformular. Gerne könnt ihr uns auch persönlich in einem unserer Kreuzfahrtlounge Reisebüros besuchen kommen.
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